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12 Beispiele für Digitalisierung in Unternehmen – Teil 1

Die Definition von Digitalisierung wurde schon millionenfach besprochen. Auch wir haben unsere eigene Interpretation bereits im Blog mit Ihnen geteilt (Definition Digitalisierung: Begriffe, Beispiele, Checkliste). Um sich dem Thema Digitalisierung als Unternehmer weiter anzunähern, sind unseres Erachtens praktische Beispiele aber um Einiges hilfreicher. Aus diesem Grund wollen wir Ihnen 12 Beispiele für Digitalisierung in Unternehmen vorstellen. Diese stammen entweder aus aktuellen NOVONDO-Projekten oder aus unserem langjährigen Erfahrungsschatz in der Arbeit mit mittelständischen Unternehmen.

Webshop als ein Beispiel für Digitalisierung in Unternehmen

1. Beispiel: ERP-Software

Szenario: Ein produzierendes Unternehmen möchte seine aktuelle ERP-Software durch eine modernere, Cloud-basierte ERP-Software ersetzen. Ein weiteres Szenario wäre die Ersteinführung eines ERP-System bei einem Unternehmen, das z.B. schnell gewachsen ist und mit Hilfe des ERP-Systems gut auf weiteres Wachstum vorbereitet sein will.

Mehrwert: Generell helfen ERP-Systeme dabei, die eigenen Geschäftsprozesse abzubilden und in den Griff zu bekommen. Produktionsunternehmen können mit einem ERP-System z.B. ihre Maschinen verwalten und Lager im Blick behalten.

Aufwand der Umsetzung: In Abhängigkeit vom Funktionsumfang der eingeführten ERP-Software, kann die Einführung eines ERP-Systems in ein Unternehmen einen hohen Aufwand bedeuten. Zusätzlich zur Einführung selbst müssen ggf. Geschäftsprozesse angepasst und Mitarbeiter geschult werden. Das heißt, die Einführung eines ERP-System bedeutet fast immer einen hohen Kapital- und Zeitinvest.

Kosten: Bei einem ERP-Einführungsprojekt gibt es Kostenblöcke mit unterschiedlicher Ausprägung. Auf jeden Fall sollten Kosten für die Implementierung, Wartung und Miete bzw. Lizenz eingeplant werden.

Förderbar?: In bestimmten Bundesländern und unter bestimmten Voraussetzungen ist die Einführung eines ERP-Systems förderbar. Der Umfang der Förderung kann dabei von einer reinen Mitarbeiterschulung bis hin zur kompletten Implementierung reichen. Nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen Fördermittelcheck, um Fördermöglichkeiten für Ihre IT-Projekte und Mitarbeiterschulungen zu erfahren.

P.S. Eine etwas ausführlichere Besprechung von ERP-Systemen können Sie in unserem Beitrag ERP-System: Definition, Funktionsumfang, Kosten nachlesen.

2. Beispiel: Videokonferenztool

Szenario: Unternehmen können Videokonferenztools für die Nutzung durch Mitarbeiter im Homeoffice einführen. Aber auch eine Nutzung für eigene Online-Dienstleistungen wie Webinare und Online-Schulungen oder die Durchführung von Online-Vertriebs- oder Beratungsterminen sind Videokonferenztools unabdingbar.

Mehrwert: Durch die Nutzung von Videokonferenztools erhöhen Sie die Bindung zu Ihren Geschäftspartnern. Das beinhaltet nicht nur Ihre Kunden, sondern auch Ihre Mitarbeiter und Lieferanten. Darüber hinaus ist aber auch die Kostenreduktion nicht zu verachten. So können Termine mit Kunden, Mitarbeitern oder Lieferanten, die sonst womöglich eine lange Anfahrt bedeuten würden, remote via Videokonferenztool stattfinden.

Aufwand der Umsetzung: Gering, da in den meisten Fällen eine einfache Installation der Software auf den jeweiligen Arbeitsgeräten ausreicht.

Kosten: Die Spanne reicht von kostenlosen Tools bis hin zu Anbietern mit Lizenz- bzw. Mietgebühren. Ggf. müssen Sie noch Einrichtungsgebühren einrechnen, wenn Sie die Installation nicht selbst vornehmen wollen/können.

Förderbar?: Nein.

3. Beispiel: Webseite / Webshop

Szenario: Ein Dienstleister im Gesundheitsbereich erweitert sein Geschäftsfeld um einen Online-Shop, über den mit der Dienstleistung verbundene Produkte verkauft werden sollen. Zusätzlich zu diesem Szenario sollte jeder, der unternehmerisch tätig ist, mindestens eine Online-Präsenz haben. Entweder als einfache Unternehmenspräsentation bzw. -visitenkarte oder als umfangreichere Unternehmenswebseite oder auch als Online-Shop.

Mehrwert: Durch den Online-Shop (aber auch jede andere Form der Online-Präsenz) können zusätzliche Einnahmen und eine höhere Kundenbindung erreicht werden.

Aufwand der Umsetzung: Der Aufwand ist stark abhängig von Ihren Anforderungen. Für eine einfache Unternehmensvisitenkarte und Standard-Shopsysteme ist der Aufwand relativ gering. Wenn Sie allerdings stark individualisierte Webseiten/Webshops erstellen oder andere Anwendungen wie ein Warenwirtschaftssystem integrieren wollen, kann die Umsetzung schnell aufwändiger werden.

Kosten: Wie beim Aufwand sind auch die Kosten abhängig von Ihren Anforderungen bzw. dem gewünschten Funktionsumfang. So können Sie aber auch Kosten sparen, wenn Sie es selbst umsetzen.

Förderbar?: Teilweise förderbar in Abhängigkeit vom Bundesland. Nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen Fördermittelcheck, um Fördermöglichkeiten für Ihre IT-Projekte und Mitarbeiterschulungen zu erfahren.

4. Beispiel: Mobile App für Vertrieb

Szenario: Ein Großhändler stellt seinen Vertriebsmitarbeitern eine mobile App zur Verfügung, die den Produktkatalog darstellt und die Erfassung von Kundenaufträgen ermöglicht.

Mehrwert: Durch die mobile App ergeben sich gleich mehrere Vorteile. Sie lösen die Zettelwirtschaft im Vertrieb ab und vereinfachen die Kundenauftragserfassung. Gleichzeitig ergibt sich eine schnellere Bearbeitungszeit und reduzierte Lieferzeit der Kundenaufträge.

Aufwand der Umsetzung: Wenn eine solche App in einem vorhandenen ERP- oder Warenwirtschaftssystem bereits integriert ist, ist der Aufwand der Einführung sicherlich sehr gering. Für eine individuelle Entwicklung einer mobilen App müssen Sie dahingegen mit erhöhtem Aufwand rechnen.

Kosten: Kostenlos, wenn eine mobile App bereits durch Ihr ERP- oder Warenwirtschaftssystem bereitgestellt wird. Bei einer kundenindividuellen Entwicklung sollten Sie in Abhängigkeit vom Funktionsumfang mit höheren Kosten rechnen.

Förderbar?: Ggf. förderbar bei einer Individualentwicklung, aber abhängig vom Bundesland. Nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen Fördermittelcheck, um Fördermöglichkeiten für Ihre IT-Projekte und Mitarbeiterschulungen zu erfahren.

5. Beispiel: CRM-Software

Szenario: Die Einführung einer CRM-Software ist für jedes Unternehmen sinnvoll, das seine Interessenten und Geschäftschancen sowie die dazugehörigen Aktivitäten verwalten und besser auswerten will.

Mehrwert: Hauptsächlich entsteht der Mehrwert einer CRM-Software durch die einfache Verwaltung Ihrer Kunden- und Interessenkontakte. Damit können Sie Ihre Vertriebs- und Marketingaktivitäten nachhaltig steuern. Darüber hinaus ist die mobile Verfügbarkeit der Daten (Kontakte, Interessenten, Angebote, Auftragsanbahnungen, Vertriebsaktivitäten) besonders hilfreich.

Aufwand der Umsetzung: Es gibt kostenlose Lösungen. Ob diese für Sie relevant sind, ist wie immer abhängig von Ihren Anforderungen und dem Funktionsumfang der CRM-Software. Der Hauptaufwand für eine CRM-Software entsteht dabei in der Regel bei der Implementierung und der Datenpflege.

Kosten: Auch hier reicht die Spanne von kostenlosen bis hin zu kostenpflichtigen Tools. Sie sollten aber auch mögliche Beratungs-, Implementierungs- und ggf. Entwicklungsaufwände einplanen.

Förderbar?: Ggf. förderbar in Abhängigkeit vom Bundesland. Nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen Fördermittelcheck, um Fördermöglichkeiten für Ihre IT-Projekte und Mitarbeiterschulungen zu erfahren.

6. Beispiel: Helpdesk-/Supporttool

Szenario: Ursprünglich wurden Helpdesk- und Supporttools üblicherweise in IT-Unternehmen genutzt, deren Kunden Support- und Wartungsansprüche haben. Die Nutzung einer solchen Software ist aber auch ohne Weiteres adaptierbar auf Händler oder Produzenten, die damit z.B. ihre kontakt@-E-Mail-Adresse durch eine effiziente und nachhaltige Abarbeitung von Kundenanfragen via Tickets ersetzen könnten.

Mehrwert: Durch eine Helpdesk-/Supportsoftware erhalten Sie eine Auswertungsmöglichkeit für problembehaftete Produkte und Dienstleistungen. Sie können außerdem Kundenprobleme einfacher bearbeiten und durch die Tickethistorie nachverfolgen. Schließlich beschleunigen Sie durch die Möglichkeit der Automatisierung von Antworten auch die Reaktions- und Bearbeitungszeiten Ihrer Kundenanfragen.

Aufwand der Umsetzung: Relativ gering, da Helpdesk- und Supportlösungen häufig out-of-the-box nutzbar sind.

Kosten: Von kostenlosen bis hin zu kostenpflichtigen Tools ist auch hier alles vertreten.

Förderbar?: Unter bestimmten Voraussetzungen und in Abhängigkeit vom Bundesland förderbar. Nutzen Sie doch einfach unseren kostenlosen Fördermittelcheck, um Fördermöglichkeiten für Ihre IT-Projekte und Mitarbeiterschulungen zu erfahren.

Fazit

Das waren nun unsere ersten 6 Beispiele für Digitalisierung in Unternehmen. Wir hoffen, Sie konnten feststellen, dass in kleinen und mittelständischen Unternehmen jeder Branche Potenzial für die Digitalisierung und damit Verbesserung von Prozessen sowie Erhöhung der Kundenbindung und -zufriedenheit besteht. Im nächsten Blogbeitrag erwarten Sie dann die nächsten 6 Beispiele. Sollten Sie bis dahin Unterstützung zu einem der oben genannten Beispiele für Ihr Unternehmen benötigen, scheuen Sie sich nicht uns anzusprechen.

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