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Design Thinking – Do Believe the Hype!

Viele Unternehmen wollen innovative, nutzerzentrierte Produkte oder Lösungen entwickeln und setzen dafür interne Innovationsprojekte auf. Dabei bergen besonders die frühen Phasen eines solchen Projektes für die Projektmitglieder viele Herausforderungen, wenn man sich mit nutzerzentrierten Entwicklungen beschäftigt. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Wie schafft es das Projektteam bspw. ein gemeinsames Verständnis vom Ziel des Projektes und den zugrundeliegenden Kundenproblemen zu gewinnen?
  • Wie schafft man es, die Beweggründe und die Motivation eines Kunden besser zu verstehen?
  • Wie generiert man zielgerichtet neue Ideen und setzt notwendige Impulse?

Ein sehr nützliches Werkzeug, was Projektteams dabei unterstützen kann, nennt sich Design Thinking. Aber steckt tatsächlich mehr dahinter, als der aktuelle Hype vermuten lässt?

Mit diesem Beitrag versuchen wir Ihnen einen Einblick zu verschaffen. Dafür haben wir uns Unterstützung von einem unserer Partner geholt. Die QuadriO Beratungsgesellschaft mbH teilt im Folgenden mit uns und Ihnen einen Erfahrungsbericht aus der Praxis und wie Sie das meiste für sich aus Design Thinking herausholen können.

Was ist Design Thinking?

Design Thinking ist eine Meta-Methode, ein generisches Framework, das Orientierung und sinnvolle Abläufe zum Finden, Konkretisieren und Verwirklichen neuer Ideen liefert.

Definition und Nutzen von Design-Thinking

Dabei scheint der Ansatz von Design Thinking eigentlich gar nichts Besonderes zu sein. Zumindest die Idee dahinter ist jedoch absolut naheliegend: Produkte oder Lösungen konsequent an den Bedürfnissen der Kunden entlang entwickeln, damit die Produkte oder Lösungen von den Kunden auch tatsächlich akzeptiert und genutzt werden.

Das klingt erst einmal einfach. Versucht man sich daran in der Praxis aber „freihändig“, sprich, ohne Framework, wird man schnell auf verschiedene Schwierigkeiten stoßen. Da zeigt sich der wahre Wert von Design Thinking. Durch klar gegliederte Phasen und eine Vielfalt situationsspezifischer Denk-, Bewertungs-, Auswahl- und Perspektivübernahmetechniken werden alle erforderlichen Aspekte einer Neuentwicklung berücksichtigt und in wenigen Iterationen soweit verfeinert, bis ein zufriedenstellendes und häufig auch beeindruckendes Ergebnis erzielt ist.

Kurz gefasst könnte man sagen: Design Thinking ist eine Methode, die es uns erlaubt, uns in unsere Kunden hineinzuversetzen und Problemstellungen durch deren Augen zu betrachten.

Wie könnte das besser gehen?

Ja, das ist die Leitfrage im Design Thinking. Prinzipiell lässt sich die Vorgehensweise überall dort einsetzen, wo man fragen kann: „Wie könnte das besser gehen?“. Sinnvoll ist der Einsatz, wenn es um Entwicklungen geht, die für eine einzelne Person allein schwer zu überschauen sind. Hier kommt der Team-Ansatz der Methode besonders effektiv zum Tragen. Wir haben Design Thinking in diesem Zusammenhang bereits erfolgreich in Unternehmen in den Bereichen IT, Gaming, Bildung sowie in der öffentlichen Verwaltung und bei Banken eingesetzt.

Und ist es nun ein Hype oder hat es Hand und Fuß?

Wie es bei populären Themen oft der Fall ist, kann man den Namen bzw. das Label irgendwann nicht mehr sehen. Es wird nervig und uninteressant. Überzogene Versprechungen schlecht ausgebildeter Coaches und der übliche Lauf eines Hypecycles erledigen meist ihr Übriges. Aber das muss nicht passieren. Die Methode bietet enorme Vorteile und es gibt einige sehr gut ausgebildete Coaches am Markt.

In anderen Worten: Der Ansatz des Design Thinking hat sich seine Lorbeeren zu Recht verdient. Das Prinzip setzt schlicht und ergreifend bei konsequenter Kundenorientierung an. Auch der Prozess und die Techniken, die unter dem Label „Design Thinking“ subsummiert sind, werden zwangsläufig zur Anwendung kommen müssen, wenn man effizient, wiederholbar und zielgerichtet (Neu-)Entwicklungen mit tatsächlichem Marktbezug schaffen möchte. Design Thinking wird gerade sehr gehyped, aber die Methoden und Techniken dahinter sind zeitlos und werden deshalb zwangsläufig immer wieder auftauchen.

Worauf sollten Sie bei der Auswahl eines Design Thinking-Workshops achten?

Wenn man sichergehen will, dass man einen professionellen Design Thinking-Workshop einkauft, ist nach unserer Auffassung folgender Punkt besonders wichtig: Achten Sie darauf, dass der Anbieter nicht nur die Methode vermittelt – die könnten Sie mit einem Buch günstiger lernen – sondern dass er Wert darauf legt, Ihnen die richtige Haltung zu vermitteln. Das ist mit einem Buch kaum, aber durch Vorleben recht einfach möglich.

Die Haltung, das Mindset oder der Spirit ist eine schwer fassbare, aber wichtige „Zutat“, weil die Atmosphäre in der Gruppe und damit die Ergebnisqualität entscheidend beeinflusst wird. Ansonsten sind natürlich die üblich verdächtigen Punkte relevant:

  • Wie viel Zeit wird angesetzt? Ein Tag kann nur ein Schnupperkurs ohne weitere handfeste Ergebnisse sein. Zwei Tage sind für ein erstes Training in Ordnung. In 4-5 Tagen lässt sich viel erreichen.
  • Wie viele Teilnehmer sind zugelassen? Design Thinking lebt von der Gruppe. Bei mehr als 5 oder 6 Teilnehmern ist es gut, wenn der Coach nicht allein kommt.

Wenn die vorangegangenen Punkte beachtet werden, geht vom Namen nicht so schnell der Lack ab. Ansonsten bleibt der Ansatz ungebrochen aktuell, nur eben vielleicht unter einem anderen Namen. Um es also noch einmal auf den Punkt zu bringen: Do Believe the Design Thinking Hype! 


QuadriO ist eine IT- & Innovationsberatung mit Standorten in Dresden, Berlin und Mannheim. Mit einem 30-köpfigen Team aus IT-Experten, SAP-Beratern und Innovationscoaches unterstützt sie all diejenigen, die den Weg von der alten in die „neue“ Welt wagen. Unter der digitalen Transformation versteht man bei QuadriO mehr als die Entwicklung technischer Lösungen. Vielmehr wird Digitalisierung dort als das Gestalten von Lebens- und Arbeitsabläufen betrachtet. Stets mit dem Ziel, dass der digitale Wandel menschlich bleibt.

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