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Disruption Teil II – Am Beispiel Elektrofahrzeuge

Die Diskussionen rund um Elektrofahrzeuge sind enorm. Wird es sich durchsetzen oder nicht? Viele beschränken sich hier in der Betrachtung allerdings nur auf den Umweltfaktor. Geht man mit einem disruptiven und wirtschaftlichen Ansatz an die Thematik heran, ist es allerdings nur eine Frage der Zeit, bis dessen Siegeszug beginnt. Wie kommt man auf so eine Aussage? Genau dies soll in diesem Artikel aufgezeigt werden. Hierbei soll kurz auf folgende Themen eingegangen werden:

  • Elektromotor und Batterie
  • Ladetechnologien
  • Autonomes Fahren
  • Disruptives Beispiel 1: Öffentlicher Personennahverkehr
  • Disruptives Beispiel 2: Güterverkehr
  • Fazit
Disruption am Beispiel - Elektormoblität

Elektromotor und Batterie

Aktuell gibt es drei unterschiedliche Arten Elektrofahrzeuge:

  • Die Hybridtechnologie
  • Die Brennstoffzellentechnologie
  • Das batterieelektrische Fahrzeug

(Quelle und weitere Informationen: https://www.elektromobilitaet.nrw/infos/e-auto/)

In diesem Artikel soll vom letzten Typ ausgegangen werden. Der Elektromotor sowie die dazugehörigen Batterien sind technologisch noch nicht ausgeschöpft, während die Industrie am Verbrenner nur noch im Promillebereich optimiert. Am Wirkungsgrad von Elektromotor und Batterie wird stetig gearbeitet. Immer mehr Start-ups und etablierte Industrieunternehmen entdecken diese Zukunftstechnologie für sich. Somit ist es nur eine Frage der Zeit, bis Elektrofahrzeuge deutlich länger, besser und wartungsfreier fahren als ein Diesel oder ein Benziner.

Ladetechnologien

Die Verbrenner werden seit jeher mit der Hand und an Tankstellen aufgeladen, die wiederum aufwendig mit Tanklastern versorgt werden. Für Elektrofahrzeuge sind bereits innovativere Ladetechnologien in den Startlöchern. Induktion ermöglicht es theoretisch sogar sein Auto während der Fahrt oder auf einem separaten Parkplatz aufzuladen. Zukünftig wäre es auch denkbar, dass die Außenseite des Elektrofahrzeugs mit flexiblen Solarfolien oder -panels verarbeitet werden und es sich permanent selbst auflädt.

Autonomes Fahren

Kameras, Sensoren und die dazugehörige künstliche Intelligenz macht unter anderem autonomes Fahren möglich. Tesla macht es sehr beeindruckend vor. Die Entwicklung dieser Technologie ist in den letzten Jahren quasi explodiert. Kaum zu denken, wie es in den nächsten fünf bis zehn Jahren aussehen kann.

Nimmt man nun diese Technologien und versucht disruptiv zu denken, kann dies dann doch sehr „erschütternd“ wirken. Die folgenden Beispiele könnten sich ggf. so oder so ähnlich abspielen.

Disruptives Beispiel 1 – Öffentlicher Personennahverkehr

Große Anbieter, zum Beispiel MyTaxi oder Uber, könnten, nachdem sie viele Kunden bereits auf ihre Portale geholt haben, dann auf folgende Idee kommen: Anschaffung einer Flotte von autonom fahrenden Elektrobussen und -taxis.

Diese werden dann zentral durch die Portale gesteuert. Sollte ein autonomes Taxi oder ein autonom fahrender Bus während seines Betriebes erkennen, dass er keinen Strom mehr hat, fährt es an eine eigens dafür errichtete autonome Ladestation. Der Betrieb kann somit auf Basis der Kombination der oben beschrieben Technologien quasi autonom und relativ wartungsarm erfolgen. Die Kosten, die dabei anfallen, sind allerdings um ein Weites geringer, als die von Menschen gesteuerten Mobile.

Die Kosten in der Personenförderung entstehen hauptsächlich durch lange Standzeiten, nicht ausgelastete Routen sowie Personalkosten. Die aktuellen Personenbeförderungsunternehmen sollten diesem Preisdruck nicht standhalten können, insofern sie nicht bei ihrer Digitalisierung nachrüsten. Die Branche, wie sie aktuell besteht, könnte somit völlig verändert und disruptiert werden.

Disruptives Beispiel 2 – Güterverkehr

Der stetig steigende Kosten- und Zeitdruck sowie die auf Basis des Online-Handels wachsende Menge an Paketen verlangt nach anderen Ansätzen. Die aktuellen Logistik-Unternehmen sind hier auf die Stand- und Ruhezeiten der Fahrer angewiesen. Auch die Straßen sind begrenzt. Daher könnte hier ebenfalls ein bereits bekanntes Beispiel helfen: autonom fahrende elektrische LKWs.

Vorteile hierbei wären:

  • Aufladen/Tanken während der Fahrt
  • Keine Stand- und Ruhezeiten (lediglich beim Verladen der Waren)
  • Zentral gesteuerte und in Echtzeit optimierte Routenplanung
  • Weniger Unfälle und keine überfüllten Rastplätze

Die Einsparungspotenziale und Optimierungsmöglichkeiten sind hier enorm und daher könnte es hier auch nur ein Frage der Zeit sein, bis diese Technologien die Branche umwälzen könnten.

Fazit

Allein diese beiden Beispiele zeigen, welche Wucht das Thema Elektromobilität haben kann. Insofern sich die oben beschrieben Technologien weiter entwickeln, können Unternehmen auf Basis der beschriebenen Szenarien effizienter und kostenoptimierter wirtschaften.

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